Unser Nachhaltigkeitsbericht 2019

| In Anlehnung an ISO 26000 | Nach den Kriterien der UNO zur Communication on Progress („COP“) und der UNO Ziele für nachhaltige Entwicklung („SDG“) |

Wir wollen nachhaltig sein! Dieser Anspruch begleitet die PNZ-Produkte GmbH und ihre Tochtergesellschaften seit der Gründung und ist einer der treibenden Faktoren in unserer Produkt- und Unternehmensentwicklung. An aller erster Stelle stehen hier unsere Produkte und die Gesundheit unserer Kunden. Und so haben wir unsere Produktionsmethoden und die Inhaltsstoffe unserer Produkte in der Vergangenheit immer weiter entwickelt. Aber die technischen Möglichkeiten und auch die Vorstellung von Nachhaltigkeit sind einem kontinuierlichen Wandel unterworfen, dem wir uns als spezialisierter Nischenanbieter im Bereich der ökologischen Holzpflege immer wieder stellen müssen.

2019 war für uns in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr.

B Corporation

Wir wurden aufgrund unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen als B Corporation zertifiziert, aber wir haben auch viel zur Verbesserung unseres Footprints bei uns selbst (neues Reinigungssystem) und unseren Zulieferern erreicht. Und darüber berichten wir in diesem Nachhaltigkeitsbericht.

Globale Standards für nachhaltige Entwicklung

2019 war auch insofern ein besonderes Jahr, als wir zum ersten Mal unsere Nachhaltigkeit nach internationalen Standards dargestellt und bewertet haben. Wir haben uns entschlossen, an der UN Global Compact Initiative teilzunehmen und uns an den 17 international verbindlichen SDG (Zielen der nachhaltigen Entwicklung der UNO) zu messen. Diese sind sehr hilfreich für die weitere Entwicklung der PNZ, allerdings gelegentlich in einer unspannenden und technischen Sprache verfasst. Und da wir lieber mit unseren eigenen Worten sprechen, haben wir die dazu gehörende Berichterstattung in ein eigenes Dokument konzentriert. Die Ergebnisse haben wir natürlich vollständig veröffentlicht.

Noch weitreichender in der CO2-Neutralität

Und last but not least: wir haben in 2019 unseren CO2-Footprint noch viel weiter gefasst. Bisher haben wir die üblichen Scope 1 (Produktion) und Scope 2 (Energie) kompensiert; ab 2019 auch den Scope 3, der von Fahrten zur Arbeitsstätte aller Mitarbeiter bis hin zur gesamten Logistikkette von unseren Zulieferern bis zu unsereren Kunden reicht. Damit haben wir den exklusiven Club von Part Scope 3-Unternehmen betreten, den wir auch nicht mehr verlassen werden.

Wir betrachten diesen Bericht aber insbesondere auch als Arbeitsgrundlage für aktuelle und zukünftige Weiterentwicklungen unseres Unternehmens und der Produkte. Bitte sehen Sie diesen Bericht daher nicht nur als vergangenheitsbezogene Dokumentation des Ist-Zustandes, sondern auch als lebendes Dokument, das die für uns aktuellen Nachhaltigkeitsthemen aufgreift und beschreibt; aber auch Defizite und zukünftige Arbeitsschwerpunkte klar benennt und uns Maßnahmen für die Weiterentwicklung aufzeigt. Im Interesse unserer Kunden, Mitarbeiter, Nachbarn, der Umwelt und natürlich im Interesse einer besseren Zukunft.

0. Unser Leitbild

Beginnen wir die Frage der Nachhaltigkeit mit unserem Unternehmen als Ganzes. Unser Leitbild haben wir wie folgt zusammengefasst:

Qualität, Kundenzufriedenheit und Respekt sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg und die Marktführerschaft bei umweltfreundlichen Holzpflegeprodukten für Privatkunden, Industrie und Handel sind unser Ziel.

Qualität bedeutet für uns Entwicklung und Herstellung höchstwertiger, innovativer sowie langlebiger Produkte aus gesundheitlich unbedenklichen und umweltverträglichen Rohstoffen, die den Lebenswelt unserer Kunden schöner und sicher macht.

Kundenzufriedenheit erarbeitet unser hochmotiviertes Team täglich mit individueller, auf langfristige Partnerschaft ausgelegter Betreuung und flexiblen Produktionsabläufen.

Respekt schulden wir den Menschen und der Natur. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Unsere Verpflichtung sind sichere und gesicherte Arbeitsplätze. Dem Schutz der Natur gilt unser Engagement durch Auswahl der Rohstoffe, Langlebigkeit und Kreislaufwirtschaft.

Unsere Nachhaltigkeitsmatrix

Nachhaltigkeit besitzt für uns vier Schwerpunkte, an denen wir uns messen und messen lassen wollen:

1. Unsere Produkte und deren gesamter Lebenszyklus

Unsere Philosophie

Wir betrachten bei unseren Nachhaltigkeits-Überlegungen und Entscheidungen stets den gesamten Lebenszyklus eines Produktes. D.h. ein PNZ-Produkt bemisst sich nicht nur danach, ob die Inhaltsstoffe unbedenklich sind, sondern danach, ob das Endprodukt (z.B. eine beschichtete Terrasse o.ä.) so nachhaltig und umweltfreundlich wie möglich in ihrem gesamten Lebenszyklus sind. Dabei betrachten wir folgende Ebenen:

Dabei treten naturgemäß Zielkonflikte auf, die wir in unserer täglichen Entwicklungsarbeit lösen müssen. So kommen manche nachwachsende Rohstoffe nur über aufwendige Transportwege nach Deutschland. In einem solchen Fall muss bei uns der Vorteil des nachwachsenden Rohstoffes die Nachteile aus den Transportemissionen aufwiegen, um Berücksichtigung zu finden. Oder ein bestimmtes lösemittelhaltiges Produkt enthält zwar Anteile aus petrochemischen Rohstoffen, aber die Lebensdauer des Anstrichs bei bestimmten Umgebungsbedingungen ist um ein mehrfaches länger als eines vergleichbaren wässrigen Bindemittels.

Wir haben daraus unsere Grundsätze der Produktentwicklung abgeleitet, nach denen wir bestimmen, wie wir unsere Produkte entwickeln:

  1. Wir machen Profi-Produkte mit herausragender Funktionalität, die wir so nachhaltig und umweltfreundlich wie möglich entwickeln
  2. Bei der gesundheitlichen und sicherheitsmäßigen Bewertung von Inhaltsstoffen setzen wir neue Produkte und Inhaltsstoffe erst dann ein, wenn sie klinisch oder toxikologisch ausreichend untersucht und abgesichert sind
  3. Die Entwicklung hoch effizienter Beschichtungssysteme hat Vorrang vor kostengünstigen Produkten, wenn der Kunde auf den gesamten Lebenszyklus des Produktes gesehen davon profitiert
  4. Wir verlangen von unseren Zulieferer-Betrieben die Einhaltung strenger Nachhaltigkeitsstandards.

Wo wir stehen

Wir sind als Unternehmen nach DIN-ISO 9001 – und als einer von wenigen Mittelständlern unserer Größe – auch nach DIN-ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert. Darüber hinaus haben wir im November 2019 als erst zweiter Farbenhersteller die Zertifizierung zur B Corporation geschafft. Im Einzelnen konnten wir in 2019 folgende Maßnahmen umsetzen:

Rohstoff-Auswahl

Wir setzen nach Möglichkeit immer dort, wo qualitativ hochwertige Alternativen zur Verfügung stehen, Rohstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ein. Zwei Beispiele, an denen wir aktuell forschen und entwickeln:

  • Zuckerrohr-Wachs: dieses Wachs hat besonders gute Oberflächeneigenschaften und wird aus Produktionsabfällen bei der Zuckerherstellung gewonnen. Damit machen wir aus Abfällen ein Naturprodukt.
  • Rapsöl: Rapsöl wird in Deutschland hergestellt und hat sehr gute Benetzungs- und Wetterschutz-Eigenschaften Wir arbeiten daran, sukzessive Sojaöl durch Rapsöl zu ergänzen und zu ersetzen. Denn sojaöl ist zwar auch ein Naturprodukt, aber der Transport aus den Anbaugebieten belastet auch unsere Umwelt und wo möglich wollen wir das vermeiden. Wir haben auch die Belieferung umgestellt, bei uns kommt Rapsöl jetzt im Lieferwagen und wird vor Ort bei uns abgefüllt.
Abfüllung von Rapsöl aus dem Tankwagen

Sichere Rohstoffe:

  • Butanonoxim ist ein Hautverhinderer, der seit Jahrzehnten in der Farbenindustrie eingesetzt wird. Der Stoff ist in der letzten Zeit in die Kritik geraten, weil er in hoher Dosierung krebserregend sein könnte. Auch wenn man solche – manchmal zu schnell in die Welt gesetzten – „potentiellen Gefährungen“ immer auch mit kritischer Vorsicht betrachten muss: mittlerweile haben wir Butanonoxim aus allen Produkten verbannt.
  • In Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium haben wir 2016/17 ein Forschungsprojekt im Bereich der nachhaltigen Holzbeschichtungen durchgeführt. Ergebnis ist unsere Evolution-Reihe: cobaltfrei und vollständig oximfrei.
  • In 2019 haben wir ein weiteres Forschungsprojekt zur evolution-Reihe abgeschlossen: ein völlig neues Außenöl, das wir in 2020 auf den Markt bringen werden.

Wir arbeiten mit unseren Lieferanten zusammen in der Entwicklung nachwachsender Alternativen.

Produktion

Wir achten in unserer Produktion auf effizienten Ressourceneinsatz.

Insbesondere verfolgen wir in einer jährlichen Input- und Output-Bilanz den Verlust von Rohmaterial in der Produktion nach.

Abfall

Ausschuss und Abfall lassen sich in einem Produktionsbetrieb nie zu 100% vermeiden. Wir tun Folgendes:

Der Lösemittel-Abfall wird durch entsprechende Schutzmaßnahmen (z.B. ) reduziert, kann jedoch nicht zu 100% vermieden werden. Die daraus resultierenden Lösemittel-Abfälle werden gesammelt und turnusmäßig regeneriert. Im Jahr 2017 konnten durch diese Maßnahmen ca. 5 to Lösemittelabfall aufgefangen werden.

Wenn Abfälle nicht weiter verwendet werden können, achten wir darauf, dass sie ausschließlich in zugelassenen Fachbetrieben entsorgt werden und legen darüber Rechenschaft ab. Für 2017 wurden folgende Entsorgungen getätigt:

Wir trennen selbstverständlich unseren Müll, in der Produktion und in der Verwaltung. Darüberhinaus halten wir regelmäßig Mitarbeiterschulungen zum effizienten Ressourceneinsatz und zur Mülltrennung ab.

Ein ganz neuer Ansatz zur Abfallvermeidung

Es ist uns in 2019 gelungen unseren Behälterreinigungsprozess von den Kosten und der Umwelt-Belastung um mehr als 90% zu reduzieren.

Link zum Beitrag auf timberlove

Verpackungen

Verpackungen sind ebenfalls ein großes Thema im Hinblick auf Umweltschutz. So wurden z.B. im Jahr 2017 von unserem Haus ca. 10.000 Pakete und über 1.000 Paletten Stückgut verschickt, die entsprechend sicher verpackt werden müssen.

Aber auch in diesem Bereich konnten wir signifikante Einsparungen realisieren. Nicht mehr für den Kunden einsetzbare Kartonagen und Papierabfälle werden in einer eigenen Aufbereitungsanlage zu Verpackungs- und Dämmaterial weiterverarbeitet. Dadurch konnten wir ca. über 10% Papier einsparen.

Neues Verpackungskonzept: zusammen mit unserer langjährigen Verpackungspartnern haben wir eine neue Verpackungslösung umbgesetzt, die vollständig auf den Einsatz von Kunststoffen verzichtet. Diese Verpackungen sind extrem stabil, so dass wir in vielen Fällen auch auf einen Umkarton verzichten können, ohne den Versand schadensanfälliger zu machen. Wir haben in unserem Onlineshop Erfahrungswerte über die letzten 18 Monate gesammelt und die Schadensquote lag in 2019 bei unter 0,05%. Durch dieses neuartige Verpackungskonzept haben wir über 50% an Kartonagen eingespart, da beim Versand ein kompletter Umkarton entfällt.

Neue Umverpackung für unsere Farbgebinde

Abwasser

Unser Abwasser wird in einem Mehr-Kammer-Abwasserreinigungssystem mit Koaleszenzabscheider aufbereitet.

Das System wird ½ jährlich durch ein zertifiziertes Fachinstitut überprüft und das Ergebnis wird den Wasserwerken mitgeteilt, damit wir auf mögliche Abweichungen reagieren können. In den letzten 5 Jahren gab es keine Beanstandungen, das Wasser, das wir wieder in die Kanalisation einführen, entspricht allen relevanten Wassernormen.

Betriebssicherheit

Betriebssicherheit steht für uns ab oberster Stelle.

Geltende Rechtsvorschriften werden durch klare interne Verantwortlichkeiten, die durch externe Partner unterstützt und überprüft werden, stets eingehalten.

Unsere Betriebsmittel (z.B. Produktionsanlagen) werden nach Unfallverhütungsvorschriften jährlich geprüft.

Regelmäßige Mitarbeiterschulung und Unterweisungen erhöhen unsere Betriebssicherheit und den sorgsamen Umgang mit allen Anlagen.

Anwendung beim Kunden

Transport: Unsere Speditions- und Paketdienstleister sind CO2-neutral. zum Point-of-sale

Anwendungssicherheit: Produktinformationen (Etiketten, Technische Merkblätter, etc.) lassen wir von Fachleuten erstellen und von unseren Endkunden auf Verständlichkeit und Anwendbarkeit überprüfen.

Zu jedem Produkt gibt es aktuelle Sicherheitsdatenblätter, die mit Hilfer der Branchensoftware ChemGes permanent nach den neuesten nationalen und internationalen Vorschriften aktuell gehalten werden.

Reinigungsprodukte erhalten auf einer speziellen Homepage Infos zur Sicherheit und dem Gesundheitsschutz

Seit Anfang 2018 haben wir ein computergestütztes System zur Analyse unseres Kunden-Feed-Backs im Hinblick auf Qualität, Anwendungssicherheit und Einfachheit eingeführt.

Beratung unserer Kunden

Schulung unserer Händler vor Ort und in Kipfenberg finden regelmäßig statt, ebenso Außendienst-Besuche bei Kunden zur Beratung und ggf. Problemlösung. Wir betreiben eine FAQ auf der Homepage anhand konkreter Kundenfragestellungen, die permanent aktualisiert werden. Kunden können sich jederzeit an die Kundenhotline +49846517380 wenden, auf der sie technische Beratung und Unterstützung durch qualifizierte Fachleute aus Labor und Anwendungstechnik erhalten

Ethik-Kodex in der Zulieferkette

Wie man am Beispiel des „Grünen Knopfes“ in der Textilindustrie sieht: es ist schwierig, Nachhaltigkeit über die gesamte Lieferkette zu gewährleisten. Insbesondere, wenn es um internationale Güterströme geht. Wir haben deshalb mit unseren relevanten Lieferanten einen Verhaltenskodex vereinbart, der folgende Bereiche betrifft:

  • Arbeitsbedingungen
  • Gesundheit und Sicherheit
  • Umwelt
  • Geschäftspraktiken

Heute, im Herbst 2019, haben etwa 90% unseres Beschaffungsvolumens die Regelungen dieses Verhaltenskodex mit uns abgeschlossen. Wir bleiben dran, denn unser Ziel ist 100%.

Wir selber als Firma unterwerfen uns selbstverständlich ebenso den gleichen Grundsätzen.

Was wir noch erreichen wollen

  1. Nachhaltige Rohstoffe: weitere Forschungsprojekte
  2. Wir wollen CO2-negativ werden

2. Personal und Unternehmenskultur

Unsere Philosophie

Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen. Wir leben davon, dass unsere Kunden uns für unsere Produkte und unseren Service lieben und gerne mit uns zusammenarbeiten Insbesondere im Bereich Private-Label haben wir vor 5 Jahren absolutes Neuland betreten und bieten unseren Kunden heute Produkte und insbesondere Dienstleistungen, die sie so auf dem Markt nicht gab, die wir erfinden mussten, und die sie heute nur von uns bekommen können. Dafür mussten wir alles in Frage stellen von der Produktionstechnik bis zur Arbeitsorganisation. Entstanden ist daraus aber auch eine besondere Teamkultur, die nur wenige Unternehmen besitzen und die wir uns bewahren wollen. Weil wir gerne Neues machen – und dabei Spaß haben wollen!

Viele in mittelständischen oder größeren Unternehmen „übliche“ Personalentwicklungsmaßnahmen finden bei uns nicht oder nicht in formalisierter Form statt, da wir bestrebt sind, unsere historisch gewachsene flache Hierarchie zu bewahren. 90% unserer Themen lösen wir auf der Ebene Abteilungsleitung – Mitarbeiter. Nachhaltige Personalentwicklung bedeutet bei uns kompetenzbasierte Leistung im Team möglichst gleichberechtigter Mitarbeiter, im Einzelnen:

Wo wir stehen

Qualifikation und Kompetenz

Permanente Fortbildung ist eine der zentralen Säulen unserer Personalentwicklung. In den vergangenen zwei Jahren haben wir 35 interne und externe Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt bzw. unterstützt. Die Bandbreite reicht dabei von der technischen Schulungen über kaufmännische Themen bis hin zur Verbesserung persönlicher Fähigkeiten im Projektmanagement und Teamführung. Jeder Mitarbeiter kann im Rahmen eines bestimmten Budgets dabei seine Fortbildungsziele auch selber bestimmen und ist gehalten, Vorschläge zur eigenen Weiterbildung zu machen.

Im Rahmen eines aktiven Risikomanagements führen wir in allen betrieblichen Abteilungen fallweise und turnusmäßig Unterweisungen und interne Fortbildungen durch. Insbesondere neue Mitarbeiter können so schnell und praxisorientiert mit den Anforderungen der Tätigkeiten vertraut gemacht werden. Dabei spielen Themen der Arbeitssicherheit und des persönlichen Gesundheitsschutzes eine wichtige Rolle.

Immer besser werden! Für uns Anspruch und Herausforderung zugleich. Wir haben absichtlich derzeit kein dezidiertes betriebliches Vorschlagswesen, da wir eine Teamkultur leben und leben wollen, in der Verbesserungsvorschläge immer willkommen (und gefordert) sind. Verbesserungsvorschläge sollen sofort gemacht, besprochen und bei Bedarf schnell und unbürokratisch umgesetzt werden.

Wir haben keinen strukturierten Recruitingprozess. Beteiligt an der Einstellung neuer Mitarbeiter sind immer ein Mitglied der Geschäftsleitung, der Abteilungsleiter und ggf. zusätzlich ein direkter Kollege aus der Abteilung. Wir legen beim Recruiting weniger Wert auf formale Qualifikationen, sondern konzentrieren uns auf die Fragen: „Passt der Kollege zu uns ins Team?“ und „Bringt der Kollege Eigeninitiative und Begeisterung mit, um neben dem Tagesgeschäft auch eigenständig an der Weiterentwicklung der Firma mitzuarbeiten?“. Daher ist jedes Bewerbungsgespräch bei uns anders. Und nur wenn alle Beteiligten sich einig sind, wird ein Mitarbeiter eingestellt.

Arbeitskultur und Miteinander

Wir leben eine explizite Vertrauenskultur. Entscheidungen werden von dem Kollegen organisiert, der unmittelbar betroffen ist. Dabei legen wir Wert darauf, dass alle Entscheidungen je nach Themenstellung im (kleinen oder größeren) Team getroffen werden. Die Geschäftsleitung unterstützt bei der Entscheidungsfindung in kritischen Fällen.

Wir sind ein Team, in dem jeder Mitarbeiter am Erfolg des Gesamtunternehmens mitwirkt. Grenzüberschreitungen in andere Abteilungen oder fachfremde Themen sind dabei ausdrücklich erwünscht. Damit Diskussionen nicht ausufern, organisieren und entscheiden wir meist am gleichen Tag.

Wir haben kurze Entscheidungswege. Jeder Abteilungsleiter und die Geschäftsleitung sind permanent, notfalls telefonisch, erreichbar, damit notwendige entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden.

Wir sind stolz darauf, ein erfolgreicher Ausbildungsbetrieb zu sein. Dabei bilden wir technisch und kaufmännisch aus. Auszubildende sind bei uns von Beginn an vollwertige Mitarbeiter. Ihnen werden wissensorientiert Aufgaben zugewiesen, die sie eigenverantwortlich bearbeiten müssen und deren Resultate vom jeweiligen Ausbildungsleiter überprüft werden. Derzeit haben wir drei Auszubildende im 1. und 2. Lehrjahr.

Persönliche Zufriedenheit

Das Wissen um die eigene Perspektive im Unternehmen ist für uns ein wesentlicher Faktor für die persönliche Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Wir unterstützen dabei auch scheinbar verrückte Karriereperspektiven und fördern Aufstiegschancen in der Organisation.

Work-Life-Balance: wir arbeiten in einem saisonal geprägten Geschäft, das insbesondere im Frühjahr den Mitarbeitern alles abverlangt. Daher ist WLB für uns immer ein Thema. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bemühen wir uns auch um kreative Lösungen, die persönliche Erfordernisse und betriebliche Anforderungen in Einklang bringen. Flexible Arbeitszeiten und Vertretungsregelungen sind für uns dabei selbstverständliche Mittel.

Engagement und persönlicher Einsatz sind Grundvoraussetzungen für unsere Tätigkeit. Siehe auch: Recruiting-Prozess

Spaß an der Arbeit hat man nicht immer, auch nicht bei uns. Aber wenn es einem mal nicht so gut geht, sind Kollegen da, die einen auffangen und einem helfen.

Was wir noch erreichen wollen

  1. Wir wollen auch im Sommer 2020 wieder unsere Mitarbeiterzufriedenheit extern überprüfen lassen und die Ergebnisse dann diskutieren. Auch mit dem Leser dieses Nachhaltigkeitsberichtes.
  2. Auf vielfachen Wunsch: wir suchen derzeit ein geeignetes Mittel, um einzelnen Mitarbeitern und uns als Unternehmen im Bereich Work-Life-Blance die Möglichkeit zu geben, besser zu werden.

3. Energie, Effizienz und Emission

Unsere Philosophie

Energieeffizienz und Emissionsarmut sind zentrale Bestandteile unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen. Als ISO 14001 zertifiziertes Unternehmen kennen wir alle für uns gültigen umweltrechtlichen Anforderungen und deren Auswirkungen. Darüber hinaus sind wir bestrebt, unseren Footprint auf die Umwelt aus dem Prinzip Verantwortung heraus so gering wie möglich zu halten. Auf verschiedenen Ebenen messen wir unsere Nachhaltigkeit im Bereich Energie und Emission und leiten daraus ab, wie wir die schädlichen Auswirkungen möglichst gänzlich vermeiden können. Wo dies nicht möglich ist, wollen wir Maßnahmen zur Reduzierung ergreifen. Und erst als Ultima Ratio – wo selbst eine signifikante Reduzierung nicht möglich ist – wollen wir dann kompensierende Maßnahmen ergreifen, die zumindest die schädlichen Auswirkungen durch anderweitige Maßnahmen kompensieren.

Wo wir stehen

Seit vielen Jahren messen, vermeiden, reduzieren und kompensieren wir unseren CO2-Footprint. In vielen Bereichen konnten wir uns substantiell verbessern (so etwa im Gesamt CO2-Footprint), aber Nachhaltigkeit ist ein Weg, keine Sache mit der man irgendwann fertig wird. Nachhstehende Tabelle beschreibt in verschiedenen Unternehmensbereichen unsere Entwicklung der letzten Jahre:

Energie

Unser Stromverbrauch ist durch eine Vielzahl von Modernisierungsmaßnahmen seit 2012 um ca. 30% pro kg produzierte Ware gesunken. Das ist erstmal ein tolles Ergebnis, aber mit wachsendem Umsatz steigt auch der Energieverbrauch, so dass wir hier jedes Jahr neu überlegen müssen, wie wir Einsparungen realisieren können. Wir haben numehr zu 100% auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt, so dass hier durch uns kein CO2-Footprint mehr anfällt.

Bei den fossilen Brennstoffen (insbesondere Heizöl): konnten wir in den letzten Jahren auch immer weiter reduzieren und vermeiden. Allerdings haben wir in 2019 einen Rückschritt erlitten. Wir heizen mit unserer Ölanlage noch für einen Untermieter mit und der hatte Ende 2018 seine Physiopraxis deutlich ausgebaut. In 2019 waren wir selbst überrascht, wieviel zusätzliches Heizöl durch oder mit dieser Umstellung verbraucht wurde, das wir zwar kompensiert haben, aber das uns nicht glücklich macht. Eindeutig die falsche Richtung, das muss besser werden!

Abwasser

Wir lassen unser Abwasser viermal jährlich auf Emissionen bei einem unanhängigen Institut beproben – bisher stets ohne Beanstandung. Das zuständige Wasserwirtschaftsamt hat uns schon vor Jahren auf Selbstkontrolle umgestellt, die wir natürlich auch gewissenhaft ausüben.

 HazMat

Wir benutzen so wenig Gefahrstoffe (engl. „hazardous materials“ oder „HazMat“) wie möglich, aber ganz lässt sich der Einsatz nicht vermeiden. Dazu gehören zum Beispiel zum Beispiel Biozide, die in unserem Produkt Holzwurmfrei eingesetzt werden. Aber auch z.B. Mattierungsmittel, wie sie in Fussbodenbeschichtungen eingesetzt werden. Beim Umgang mit Gefahrstoffen legen wir ganz besonderen Wert auf einen für Umwelt und Mitarbeiter sicheren Umgang. Alle Gefahrstoffe sind in einem ständig aktualisierten Gefahrstoffkataster erfasst und werden permanent hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit und den notwendigen Maßnahmen im Umgang klassifiziert.

Auszug aus unserem Gefahrstoffkataster

Bereits weiter oben beschrieben haben wir die von uns erfolgreich umgesetzte signifikante Reduzierung von Waschlösemitteln in der Behälterreinigung.

Mindestens genauso wichtig ist die ständige Beurteilung von Risiken und möglichen Fehlerquellen, die in einem Produktionsbetrieb zwangsläufig entstehen und deren analyse und Ableitung von Maßnahmen höchster Stellenwert zukommt.

CO2-Bilanz

Unsere CO2-Bilanz verbessert sich seit Jahren kontinuierlich. Das liegt insbesondere an Investitionen in eine umweltfreundlichere Infrastruktur (z.B. Heizung, Drucker, etc.), Fuhrpark, Digitalisierung (kein Faxpapier mehr) und unser Bestreben, auch bei Dienstreisen nur noch CO2-neutral zu reisen.

Scope 1, 2 und 3 Footprint

Wir haben in 2019 die Messung unseres CO2-Footprint auf deutlich breitere Füße gestellt. So messen wir erstmals seit 2019 folgende Emissionen mit und neutralisieren sie:

  • Alle Logistik und Transporte zu uns in die Firma
  • Alle Logistik und Transporte aus unserer Firma zu unseren Kunden (inklusive Paketdienste)
  • Fahrten aller Mitarbeiter zur Arbeitsstätte und zurück
  • Abfallentsorgung
Alte und neue Parameter der CO2-Messung

Den Anteil an CO2, den wir nicht vermeiden können, kompensieren wir über die Climate Neutral Group in den Niederlanden.

Ausgewählte Zulieferer

Seit 2019 kümmern wir uns auch immer mehr um den „Scope 3“ genannten Footprint: das sind die Umweltbelastungen, die nicht unmittelbar von uns, sondern in der Zulieferkette erzeugt werden. Scope 3-Emissionen sind teilweise sehr schwer zu fassen, da sie den Kernbereich anderer Firmen betreffen, aber wir haben uns uzm Ziel gesetzt, auch diese mittelbaren Emissionen zu greifen und – wo wir können – zu reduzieren. In 2019 konnten wir folgendes erreichen:

Mit dpd haben wir einen CO2-neutralen Paketdienst für unseren weltweiten Paketversand gefunden.

Den Versand von Stückgut (Paletten) machen wir mit Firma Schenker, die ihrerseits nach ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) undOHSAS 18001 (Arbeit- und Gesundheitsschutz) zertifiziert ist.

Im Bereich der Kartonverpackungen (siehe dazu auch oben) arbeiten wir mit einem Recyclinganteil von über 75%.

Wir setzen Blechgebinde ein, weil deren Recyclingaufkommen in Deutschland über 90% liegt, was auch auf die gute Trennbarkeit in der Abfallverwertungskette zurückzuführen ist. Der Recycling-Anteil von Alt-Weißblech in neuen Gebinden liegt bei ca. 60%.

Was wir noch erreichen wollen

Am Liebsten würden wir den CO2-Footprint der gesamten Lieferkette von den Rohstoffen bis zu Zukaufprodukten kennen. Leider haben wir im Rahmen unserer Analysen feststellen müssen, dass viele Hersteller und Zulieferer – auch multinationale Firmen – ihren eigenen CO2-Footprint nicht kennen. Wir haben uns bei den größten Rohstoffherstellern mit einer groben Abschätzung des Footprints auf Basis des Anteils nachwachsender Rohstoffe beholfen, aber das reicht langfristig nicht. Wir werden in 2020 versuchen, von möglichst vielen Firmen einen genaueren CO2-Footprint ihrer Produkte zu bekommen.

4. Gesellschaft und Stakeholder

Unsere Philosophie

Wir sind uns als Unternehmen bewußt, dass wir neben den Kunden- und Lieferantenbeziehungen auch mittelbar und unmittelbar Auswirkung auf einen breiteren Personenkreis und unsere Umwelt haben (Stakeholder-Ansatz). Anwohner, Familien und Angehörige unserer Mitarbeiter, Nutzer unserer Produkte, Banken, Gesellschafter, u.v.m. sind von den Aktivitäten und Entscheidungen unserer Firma betroffen. Für ein mittelständisches Unternehmen unserer Größe ist es praktisch unmöglich, allen Stakeholder-Gruppen die gleiche individuelle Aufmerksamkeit im Tagesgeschäft zukommen zu lassen. Daher haben wir für uns vier Nachhaltigkeits-Prinzipien definiert, die unsere Aktivitäten in allen Bereichen lenken sollen:

Wo wir stehen

Regionalität: wir beziehen wo möglich Produkte, die in unserer unmittelbaren Region hergestellt werden (z.B. Holz aus dem örtlichen Sägewerk nebenan, Raps-Öl aus einer Ölmühle 25km weiter im altmühltal, Bienenwachs aus der Region u.v.m.)

Geschäftsethik: Wir bekennen uns zu den Prinzipien der Gesetzestreue, individueller Integrität, des fairen Wettbewerbs und des Schutzes vertraulicher Informationen.

Soziale Verantwortung: wir bekennen uns zur sozialen Verantwortung auch unserer Region gegenüber. Daher unterstützen wir z.B. den lokalen Fussballverein, Kunstprojekte wie „Holz macht Sachen“ und Kindergärten in ganz Deutschland, damit die Kinder in einer wohngesunden Umgebung aufwachsen können. Wir berichten dazu auf Social Media (z.B. Instagram, Facebook) und auf unserem eigenen Nachhaltigkeitsblog (timberlove.blog). 

Gemeinsam

Wir legen sehr viel Wert auf unsere eigene Nachhaltigkeitsphilosophie. Aber wir möchten auch ein verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft sein und haben daher in 2019 folgende Initiativen und Projekte unterstützt:

  • Das Buchprojekt „Kleine Gase, große Wirkung“ der beiden Studenten David und Christian vom Bodensee mit einer Geldspende in Form einer „Edition PNZ“
  • Die Eichstätter Dienste, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte auch im Bereich Holzbearbeitung durchführen mit Produktspenden
  • Diverse Kindergärten haben wir mit Produktspenden unterstützt
  • Den Verein Nepal-Medical-Careflight haben wir mit Sachspenden für den Bau zweier Schulen im Humla-Gebiet unterstützt
  • Die Fridays for Future Bewegung: wir haben an einigen Aktionstagen (z.B. dem Generalstreik im September 2019) teilgenommen und haben die Einnahmen unseres Onlineshops an diesem Tag an die FfF gespendet
  • Wir sind der UN Global Compact beigetreten
  • Wir sind der „Business Ambition for 1.5° C“ beigetreten

Was wir noch erreichen wollen

Ein Kinderspielplatz wäre schön. Wir haben einen Teil unseres Betriebsgrundstückes auserkoren und wollen darauf einen Spielplatz für die Kinder des Ortes einrichten. Da hier aber zahlreiche (auch verkehrstechnische) Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden müssen, ist das ein Projekt für 2019 – wir werden darüber berichten.

Uns ist bewusst geworden, dass wir im internationalen Geschäft das Thema Menschenrechte und Arbeitsbedingungen  sowie die Einhaltung von Umweltstandards durch Lieferanten nicht ausreichend selber prüfen. Wir wollen in 2019 für alle unsere Lieferanten einen Verhaltenskodex aufstellen, der Menschenrechte und Umweltstandards in der gesamten Wertschöpfungskette definiert und deren Einhaltung von allen unseren Lieferanten garantiert werden muss.

5. Zusammenfassung

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Interessierte,

ein Nachhaltigkeitsbericht ist genauso wie Nachhaltigkeit nie fertig. Wir hoffen, dass wir Ihnen hier zeigen können, welche Themen uns bewegen und wir sie ernsthaft angehen. Wir wollen aber auch zeigen, dass wir bei Weitem nicht glauben, dass es keine Verbesserungsmöglichkeiten mehr gibt. Wir sind nicht perfekt und wir finden jede Woche Neues und Dinge die man besser machen kann und muss und Ideen und Anregungen, wie man auch ganz neue Wege gehen kann.

Bitte sehen Sie diesen Nachhaltigkeitsbericht als Ausdruck, dass wir Ihnen und uns gegenüber Verantwortung zeigen möchten dafür, dass wir mit unserer Aktivität unsere Umwelt beeinflussen. Wir können nur besser werden – und werden darüber wieder an dieser Stelle berichten.

Ihr PNZ-Team

6. Spezielle Hinweise zu COP und SDG

Wir beteiligen uns auch an verschiedenen Initiativen, die eine Verbesserung der Nachhaltigkeit im globalen Maßstab zum Ziel haben. Dazu gehören neben der Zertifizierung zur B Corporation auch die UNO Global Compact und die Business Ambition for 1.5°C.

Communication on Progress („COP“)

Die Geschäftsleitung der PNZ unterstützt die Bemühungen zu umfassender Nachhaltigkeit und hält dazu in einem Schreiben an alle Stakeholder fest:

Liebe Stakeholder,
im ersten Jahr unserer aktiven Unterstützung haben wir uns intensiv und detailliert mit den Richtlinien des Global Compact beschäftigt und weitere betriebliche Maßnahmen formalisiert, um deren Prinzipien im Rahmen unseres Einflussbereiches zu fördern und aktiv umzusetzen. Unser Jahresbericht geht nachfolgend näher auf die bisher erzielten Resultate und getroffenen Maßnahmen ein.
Nach wie vor unterstützt die gesamtePNZ-Gruppe den Global Compact aus tiefster Überzeugung und wird auch in den nächsten Jahren weiter verstärkt und kontinuierlich daran arbeiten, die Ziele des Paktes zu fördern und diese in den täglichen Unternehmensprozess aktiv einzubinden.

Dr. Marcel Pietsch
Geschäftsführer der PNZ-Produkte GmbH
Im Januar 2020

Wo wir stehen – Übersicht

Im Rahmen der UNO Global Compact messen wir unsere Nachhaltigkeit an den 17 sogenannten SDG (für „Sustainable Development Goals“, also „Ziele zur nachhaltigen Entwicklung“) gemessen. Diese Ziele gelten für Unternehmen weltweit. Wir verwenden dazu das Tool „SDG Action Manager“ der B Corporation.

Wir wollen nicht, dass „Nachhaltigkeit“ zu einem Schlagwort verkommt, so wie „Gourmet“ oder „Abenteuer“. Oft sind „Projekte zur nachhaltigen Entwicklung“ wenig nachhaltig, genauso wie Gourmet-Fischstäbchen meist durchschnittlich schmecken und Abenteuerreisen völlig risikofrei sind. Aber die Vereinten Nationen haben sich 17 aus unserer Sicht sehr sinnvolle Nachhaltigkeitsziele gesetzt und wir wollen wissen, wo wir dazu stehen. Manche Ziele wie z.B. „Klimaschutz“ oder „Gesundes Leben für alle“ liegen uns sehr nahe. Andere sind für viele Menschen auf der Erde aber noch dringender und wir hatten sie nicht auf dem Schirm. Daher verstehen Sie diese Bestandsaufnahme bitte als das, was sie sein soll: eine Positionsbestimmung und eine Erinnerung, dass wir noch weit von Einigem entfernt sind… mit Nachhaltigkeit werden wir in unserem Leben wahrscheinlich nicht mehr fertig.

Übersicht für PNZ 2019

Die Ergebnisse und unsere Position im Einzelnen

Die Rohdaten zu den SDG

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