Wenn der Kunde da ist, muss auch die Ware verfügbar sein

Es sind schon verrückte Zeiten: die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen völlig auf den Kopf gestellt und auf der anderen Seite laufen die Geschäfte insbesondere im DIY-Bereich auf Hochtouren. Und plötzlich wird bei vielen Händlern etwas zum Problem, was eigentlich völlig klar ist:

Wenn der Kunde da ist, muss auch die Ware verfügbar sein!

50% der Deutschen haben angekündigt, dass sie dieses Jahr ihren Urlaub zuhause verbringen. Das bedeutet noch mehr Nachfrage nach DIY-Produkten. Aber viele Hersteller sind durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt und haben lange Lieferzeiten. Insbesondere internationale Lieferketten sind in den letzten Monaten betroffen.

Wir bei PNZ waren und sind während der gesamten Pandemie-Zeit zu fast 100% lieferfähig. Etwas längere Lieferzeiten in der krassen Hochphase, aber Produkte sind uns nie ausgegangen.

Das hat ganz bestimmte Gründe, die vielleicht auch für die Ausrichtung Ihres Unternehmens interessant sein können. Und davon wollen wir gerne berichten.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren

Regionale Lieferketten

Wir setzen in unseren Produkten hauptsächlich nachwachsende Rohstoffe und die aus regionalen Quellen ein. Und wenn mal Rapsöl fehlt? Dann fahren wir 40km und holen welches. Unsere Produkte werden alle in Deutschland hergestellt, das macht unsere Lieferkette deutlich unanfälliger für Grenzschließungen und Logistikeinschränkungen. Damit unsere Kunden auch die Produkte bekommen, wenn sie sie brauchen.

Und es unterstützt unsere Nachhaltigkeitsphilosophie auf eine auch in Euro messbare Weise. Denn Lieferfähigkeit mag nicht alles sein, aber ohne Waren ist im Handel alles nichts.

Konsequentes In-Sourcing

Designabteilung? Druckerei? Alles im eigenen Haus. Wir haben seit vielen Jahren eine Philosophie: alles, was kritisch sein könnte, machen wir selbst im Haus. Unsere Designabteilung macht Etiketten für unsere Private Label Kunden und für Produkte der Marke PNZ in Kipfenberg. Und wir haben unsere eigene Druckerei im Haus. Gebinde und Papier kaufen wir natürlich zu, aber – und das macht den Unterschied – in standardisierten Varianten. Das verringert die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls in der Lieferkette. Und wenn mal kurzfristig eine bestimmte Gebindetype nicht verfügbar ist? Dann stellen wir temporär auf einen anderen Typ um, passen die Etiketten an und drucken sie selbst.

Rechtzeitig und vorausschauend reagieren (und Glück haben)

Als Ende Fabruar sich abzeichnete, dass diese Pandemie große Auswirkungen haben würde (es war nur nicht klar, welche), haben wir zwei Sachen gemacht, die sich im Rückblick als wertvoll eerwiesen haben: Erstens haben wir unsere Läger mit Rohstoffen gefüllt und Bestellungen für die Zeit bis Ende des Jahres ausgelöst. Dadurch konnten unsere Lieferanten sich vorbereiten. Zweitens haben wir unsere Mannschaft in 2 Teams geteilt, die sich im 2-Wochen-Rhythmus abgewechselt habe. Das hat es uns erlaubt, kontinuierlich arbeiten zu können, so dass wir keine „Auftragswelle“ vor uns herschieben müssen, die dann alles andere verzögert. Aber wir müssen das Glück, das wir hatten, auch anerkennen. Keinen Corona-Fall im Mitarbeiterkreis und deren Familien beklagen zu müssen, hilft natürlich bei allen Schutzmaßnahmen ungemein.

Ist jetzt alles perfekt?

Also im Großen und Ganzen ist die Lage derzeit stabil. Wir können als Lieferzeiten online 48h und stationär maximal 5 Tage in 99% der Fälle. Es gibt derzeit Engpässe im Bereich der innenbeschichteten Gebinde (z.B. für „Plus-Produkte“), aber hier haben wir in Abstimmung mit unseren Kunden temporär auf eine leicht andere Gebindetype umgestellt. Es sieht also alles gut aus.

Aber, und das ist für uns ein großes „aber“: diese Pandemie ist noch nicht vorbei. Andere Länder zeigen uns, dass zu schnelle Lockerungen wieder zu mehr Infektionen führen können. Und deshalb bleiben wir wachsam und schrauben unsere internen Schutzmaßnahmen nicht zurück. Es arbeiten heute wieder alle Mitarbeiter bei uns, aber wir halten Abstand und legen großen Wert auf persönliche und strukturelle Schutzmaßnahmen. Diese Maßnahmen werden wir auf jeden Fall mindestens bis zum Ende dieses Jahres weiterführen.

Bitte bleiben Sie gesund!

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